Baulandpreise liefen seit 2000 allen anderen Kosten davon

07.02.2019

Baulandkosten waren mit 130 % der größte Preistreiber am deutschen Immobilienmarkt in den letzten 20 Jahren, noch vor den ebenfalls stark gestiegenen Bau- und Transaktionsnebenkosten. Das ergibt eine Studie des Schweizer Investmentmanagers Empira zu den 71 einwohnerstärksten deutschen Städten. Zwischen 2000 und 2017 stiegen in Deutschland die durchschnittlichen Baulandpreise von 76  auf 175 Euro/m². Besonders von 2011 an ging es steil bergauf. In absoluten Zahlen lag München zuletzt mit über 2.400 Euro/m² bundesweit an der Spitze, aber der Anstieg der letzten 20 Jahre war in Düsseldorf mit 450 % am stärksten. Der Unterschied zwischen den Preisen in den Städten mit der höchsten Kaufkraft und denen mit mittlerer oder niedriger Kaufkraft wächst seit 2012 und erreichte 2017 einen Wert von 585 Euro/m². Im Jahr 1997 hatte dieser Unterschiedswert noch 233 Euro/m² betragen.


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