Colonies und Ares planen Milliarden-Kooperation für Wohngemeinschaften

Der europäische Wohnimmobilienbetreiber Colonies will zusammen mit dem alternativen Kreditfonds von Ares Management rd. 1 Mrd. Euro für den Erwerb und die Sanierung von erschwinglichen Wohngemeinschaften in ausgesuchten westeuropäischen Großstädten zur Verfügung stellen. Dabei soll Colonies für Beschaffung, Renovierung, Inneneinrichtung, Vermietung sowie für die Hausverwaltung zuständig sein. Bis zu 10.000 Mietern soll erschwinglicher Wohnraum, komplett möbliert und mit geringem ökologischen Fußabdruck zu all-inclusive-Preisen angeboten werden. Colonies geht es um den Erwerb, Erneuerung und ökologische Ertüchtigung älterer Objekte, Zielgruppe sind jüngere Berufstätige. Städte oder Regionen ihres künftigen Engagements nannten die Partner auf TD-Anfrage bislang nicht. Das Projekt sei eine "innovative Antwort auf die Unmöglichkeit für Investoren, große Volumina in dieser Anlageklasse einzusetzen". Die globale Plattform von Ares hatte Ende März nach Angaben des Unternehmens rd. 325 Mrd. USD unter Management. Colonies verwaltet aktuell Gebäude mit 1.100 Mietern an mehr als 180 Standorten.

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