Wohnimmobilien: Kein Preissturz durch Bevölkerungsrückgang
Trotz insgesamt schrumpfender Bevölkerung drohen bei den Immobilienpreisen in den kommenden Jahrzehnten kaum Wertverluste. Diese These vertrat Professor Bernd Raffelhüschen vom Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg auf dem Deutschen Immobilientag des IVD. Die Nachfrageminderung nach Immobilien werde nämlich durch die immer älter werdende Bevölkerung mit ihrem überproportionalen Wohnraumbedarf mehr als kompensiert. Erst ab 2035 werde ein absoluter, jedoch sehr moderat verlaufender Abnahmetrend einsetzen, so Raffelhüschen. 2050 werde die Flächennachfrage noch bei 95 % des heutigen Niveaus liegen.
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