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Westimmo machte 2011 Neugeschäft von 855 Mio. Euro

Die vor der Abwicklung stehende WestLB-Tochter Westimmo hat im vergangenen Jahr ihr Neugeschäft um 74 % auf 855 Mio. Euro eingedampft. Beim größten Teil dieser Summe handelt es sich überdies um Prolongationen. Dennoch blieb der Zinsüberschuss mit 219,5 Mio. Euro fast auf Vorjahresniveau (238,9 Mio. Euro). Die Kreditrisikovorsorge sank auf 42,4 Mio Euro  (2010: 68,1 Mio. Euro). Das Kerngeschäft sei profitabel, resümiert die Bank. Das Ergebnis indes ist tiefrot: Wegen Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen 2011 verlor die Bank vor Steuern 167,2 Mio. Euro. Zahlungen an die Sicherungsfonds des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe (SVWL) und des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbands (RSGV) sowie aus dem laufenden Verkaufsprozess haben das Institut nach eigenen Angaben außerdem belastet. Der Immobilienfinanzierer musste wegen EU-Vorgaben für die WestLB-Sanierung zum Verkauf gestellt werden. Da sich kein Käufer fand, ist das wahrscheinlichste Szenario nun die Überführung in die Abwicklungsbank der WestLB.

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