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E&Y-Trendbarometer: Deutsche Immobilien noch beliebter als vor einem Jahr

Während der Euro-Krise ist die Beliebtheit von Deutschlands Immobilien-Investmentmarkt weiter gestiegen. Für das diesjährige Trendbarometer von Ernst & Young (E&Y) gaben die befragten Investoren praktisch einstimmig an, dass Deutschland als Standort für Immobilieninvestments im europäischen Vergleich derzeit „attraktiv“ oder „sehr attraktiv“ sei. Im vergangenen Jahr hatte es immerhin noch 14 % gegeben, die sich diesem Urteil nicht anschlossen. Die Mehrheit der Investoren erwartet über alle Segmente hinweg steigende oder stabile Preise in 1a- oder 1b-Lagen, die Preisentwicklung bei Gewerbeimmobilien wird allerdings zurückhaltender beurteilt als noch vor einem Jahr: Steigende Preise für Top-Einzelhandelsimmobilien erwarteten damals noch 71 %, jetzt sind es 46 %. Mit einer Verteuerung von Top-Büroflächen rechnen derzeit 27 % (2011: 60 %) der Investoren, während 80 % an einen Preisverfall in peripheren Lagen glauben – letztes Jahr war dieser Wert auf 56 % gesunken. Insgesamt aber übertrifft die Zuversicht bei Einzelhandels- und Wohnimmobilien an Top-Standorten den Optimismus in anderen Ländern deutlich. Ähnlich ist es beim Transaktionsvolumen: 56 % der Befragten erwarten hierzulande höhere Umsätze – mehr als in jedem anderen europäischen Land.

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