Büromarkt: JLL erwartet sinkende Mietvertragslaufzeiten und mehr Umsatz
Die durchschnittliche Laufzeit von Büromietverträgen wird in den kommenden Jahren sowohl in Deutschland als auch europaweit abnehmen. Gleichzeitig verschiebt sich das Kräfteverhältnis zwischen Flächeneigentümern und Nutzern deutlich in Richtung der Nutzer. Jones Lang LaSalle (JLL) erwartet in den nächsten zehn Jahren in Deutschland einen deutlichen Anstieg von dreijährigen Mietverträgen, während der Anteil länger laufender Verträge sinken wird. So laufen aktuell lediglich 25 % der Mietverträge in den deutschen Top-7-Standorten drei Jahre, bis 2020 dürfte der Anteil solcher „Kurzläufer“ aber auf 40 % steigen. Für die deutschen Bürovermietungsmärkte wäre dies mit steigenden Vermietungsumsätzen verbunden: Tritt dieses Szenario ein, steigen die Umsätze bis 2020 um 10 % gegenüber heute, so JLL. In Westeuropa insgesamt sei mit einem Rückgang der Vertragslaufzeiten bis 2020 auf durchschnittlich fünf Jahre zu rechnen.
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