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Deka-Prognose: Europas Märkte spüren die Krise – Deutschland relativ stabil

Im nächsten Jahr kommt die Finanz- und Wirtschaftskrise auf den europäischen Gewerbeimmobilienmärkten an. Die jüngste Ausgabe des „Deka Immobilien Monitors“ prognostiziert eine schwächere Mietnachfrage, steigende Nettoanfangsrenditen und härtere Finanzierungsbedingungen. Deutschland wird aber ein relativer Hort der Stabilität bleiben: Während den südeuropäischen Büromärkten deutliche Mietrückgänge drohen, erwartet Deka-Chefvolkswirt Ulrich Kater hierzulande eine Stagnation der Büromieten im Jahr 2012 und jeweils leichte Anstiege um 2,5 % in den Jahren 2013 bis 2016. „Der robuste Arbeitsmarkt und das in den meisten Märkten niedrige Neubauvolumen stabilisieren den deutschen Büromarkt“, sagt Matthias Danne, Immobilien- und Finanzvorstand der DekaBank. Für die europäischen Investmentmärkte erwarten die Deka-Fachleute ab 2012 wieder steigende Nettoanfangsrenditen. In den nordeuropäischen Kernländern wie Deutschland und Frankreich wird mit einem Anstieg der Nettoanfangsrenditen von durchschnittlich 20 Basispunkten im Jahr 2012 und 30 Basispunkten im Jahr 2013 gerechnet, während in der südlichen Peripherie der Eurozone die Nettoanfangsrenditen um 60 bis 80 Basispunkte über dem langfristigen Durchschnitt von 2001 bis 2010 liegen werden.

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