Kaufhof: Benko liegt vorn, aber Metro gibt sich Zeit
Die Metro AG lässt offen, ob es beim Bieterwettstreit um die Warenhauskette Kaufhof bis Weihnachten eine Entscheidung geben wird. Man strebe zwar eine rasche Entscheidung an, habe sich aber auf keinen Zeitplan festgelegt, sagte ein Metro-Sprecher auf TD-Anfrage. Damit dämpft Metro die Erwartungen von René Benko, Chef der österreichischen Signa Holding, der jüngst in einem Interview einen Verkauf noch vor Weihnachten in Aussicht gestellt hatte. Neben der Signa Holding bemühen sich auch der Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen sowie ein Konsortium um den ehemaligen Karstadt-Manager Wolfgang Urban um Kaufhof. „René Benko liegt im Bieterwettstreit vorne, weil er bereits Einblick in die Kaufhof-Bücher nehmen durfte“, so der Metro-Sprecher.
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