Signa: Wiener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Benko
Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen den Immobilieninvestor Rene Benko wegen des Verdachts auf Geldwäsche. Einen entsprechenden Bericht der Wiener Zeitung „Die Presse“ hat die Behörde bestätigt. Benko hingegen weist die Vorwürfe zurück und sieht sich als Opfer einer „massiven Schmutzkübelkampagne“. Bei der von ihm geführten Signa Holding hieß es, dass die Justiz den Unternehmer noch nicht kontaktiert hätte. Das Bekanntwerden der Ermittlungen, die laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft schon länger laufen, kommen jedenfalls zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Benko gilt mit seiner Signa Holding als Favorit im Bieterrennen um die Warenhauskette Kaufhof. In Deutschland hat Benko erneut Werbung für sein Vorhaben gemacht: Man wolle in den nächsten zwei bis drei Jahren zusätzlich zu den von Kaufhof selbst geplanten Investitionen rd. 800 Mio. Euro in die Standorte stecken, sagte Benko dem „Tagesspiegel“.
TD Morning News abonnieren
Melden Sie sich für die TD Morning News an und erhalten Sie täglich einen kostenlosen Auszug aus unseren Branchennachrichten.