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Hochtief macht wieder Gewinn – Aussichten allerdings ungewiss

Hochtief hat das 3. Quartal mit einem Vorsteuerergebnis (EBT) von 333,0 Mio. Euro und einem Konzerngewinn von 98,7 Mio. Euro abgeschlossen. Damit wurde operativ die Kehrtwende geschafft, wenngleich der Verlust aus dem 1. Halbjahr, den die australische Tochter Leighton verursacht hatte, nicht ausgeglichen ist: Für die ersten neun Monate verbleibt ein Konzernverlust von -57,0 Mio. Euro (Vj.: 142,7 Mio. Euro) und ein EBT von -101,6 Mio. Euro (Vj.: 430,2 Mio. Euro). Der Auftragsbestand erhöhte sich um 8 % auf 44,5 Mrd. Euro, wozu das Geschäft in Fernost maßgeblich beitrug. Hochtief ist damit für 22 Monate ausgelastet. Seine Prognosen macht der Vorstand vom Verkauf der Flughafen-Sparte abhängig, der sich zu verzögern droht: Wenn die Transaktion wie bisher geplant 2011 stattfindet, sei ein Konzerngewinn über dem Vorjahresniveau zu erwarten, andernfalls dürfte ein Konzernverlust von rd. 100 Mio. Euro anfallen. Möglicherweise muss auch die Risikovorsorge für PPP-Straßenprojekte in Griechenland und Chile erhöht werden.

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