Produkte der CoStar Group

Assetmanagement-Studie: Trend zum Outsourcing gebrochen

Der jahrelange Outsourcingtrend beim Management gewerblich genutzter Immobilien hat an Schwung verloren. Aktuell organisieren 70 % der institutionellen Bestandshalter ihr Asset Management wieder mit eigenen Mitarbeitern. Werden Leistungen ausgelagert, spielt die Qualität eine größere Rolle als der Preis und Co-Investments gewinnen an Bedeutung. Dies ist ein Ergebnis der Asset-Management-Studie 2011 von Ernst & Young Real Estate. Das Aus für das Outsourcing von Managementleistungen bedeute dies jedoch nicht, so die Studie. Während jedoch vor zwei Jahren noch 80 % der damals befragten Unternehmen davon ausgingen, dass die Immobilienabteilungen institutioneller Anleger kleiner werden, erwarten dies nun nur noch 43 %. Bei der Auslagerung von Teilleistungen werden die Dienstleister verstärkt als Co-Investoren an Bord geholt, die sich an möglichen Risiken beteiligen. Rd. 65 % der Befragten gehen davon aus, dass dieser Trend weiter steigen wird. Die Vergütungssätze der Dienstleister orientieren sich bei einem Drittel der Unternehmen an der Jahresnettosollmiete und liegen bei 2,0 bis 2,5 %. Als wichtigste Ertrags- und Risikokennzahlen dienen Leerstand und Mietentwicklung.

TD Morning News abonnieren

Melden Sie sich für die TD Morning News an und erhalten Sie täglich einen kostenlosen  Auszug aus unseren Branchennachrichten.