Kiel/Lübeck: Unikliniken sollen als PPP-Projekt saniert werden
Die Gebäude des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und Lübeck sollen nach dem Willen der Landesregierung nach einem PPP-Modell saniert und betrieben werden. Anschließend werde das UKSH sie über einen Zeitraum von voraussichtlich 25 Jahren zurückmieten, so Wissenschaftsminister Jost de Jager zum Kabinettsbeschluss. Die Überlegungen, das UKSH vollständig oder teilweise zu privatisieren, seien damit vom Tisch. Der PPP-Auftrag für den Bereich Krankenversorgung hat nach Landesangaben ein Volumen von bis zu 340 Mio. Euro. Das Land selbst will wiederum 160 Mio. Euro in die Sanierung der Gebäude für Forschung und Lehre in Kiel und Lübeck investieren. Der Start des PPP-Vergabeverfahrens ist für Anfang 2012 geplant. Mit einem Baubeginn sei Anfang 2014 zu rechnen, heißt es in einer Mitteilung.
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