King-Sturge-Index: Nervosität erfasst auch die Immobilienbranche
Das von King Sturge (nun Jones Lang LaSalle) monatlich ermittelte Immobilienklima hat sich im August deutlich abgekühlt. Mit einem Minus um 6,2 % gegenüber dem Vormonat zeigte der Stimmungsindex seinen stärksten Rückgang im 1. Halbjahr. Nervosität zeigt sich v.a. im Büro- und Einzelhandelssmarkt: So fiel das Büroklima um 8,6 % und das Handelsklima um 6,5 %. Stabiler zeigte sich das Wohnklima, das lediglich um 1,1 % nachgab. Neben der Stimmung, die monatlich per Umfrage ermittelt wird, gab auch der Immobilienkonjunktur-Index um 3,4 % nach. „Nach den jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten ist es kaum verwunderlich, dass sich der Index eintrübt“, sagt Helge Scheunemann, Head of Research Deutschland bei JLL. Aber immerhin sei der Index nicht so heftig abgestürzt, wie der Crash an der Börse hätte vermuten lassen.
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