Deutsche Wohnen verdoppelt den Gewinn
Die Deutsche Wohnen hat das Konzernergebnis im 1. Halbjahr 2011 mehr als verdoppelt. Nach einem Plus von 8,1 Mio. Euro im Vorjahr verbuchte das börsennotierte Wohnungsunternehmen mit über 48.000 Einheiten jetzt einen Gewinn von 16,9 Mio. Euro. Ein wesentlicher Teil dieses Zuwachses geht auf die geringere Zinsbelastung zurück: Das Finanzergebnis stieg von -52,2 Mio. auf -45,1 Mio. Euro. Außerdem legten die Umsatzerlöse u.a. durch den – bilanzwirksamen – Erwerb von 3.650 Wohnungen seit Ende Juni 2010 von 146,5 Mio. auf 147,5 Mio. Euro zu. Schließlich stieg das Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung von 76,2 Mio. auf 79,6 Mio. Euro. Das um Bewertungs- und Sondereffekte bereinigte Vorsteuerergebnis kletterte von 16 Mio. auf 27,2 Mio. Euro. Privatisiert wurden 623 Wohnungen; weitere 1.269 Einheiten wurden an institutionelle Investoren verkauft. Für das Gesamtjahr hebt Vorstandschef Michael Zahn die Prognose für die FFO (ohne Verkauf) von 0,48 bis 0,50 Euro auf 0,55 Euro je Aktie an.
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