Offene Fonds: Regulierung schreckt institutionelle Investoren ab
Die Regulierung der Offenen Immobilien-Publikumsfonds ist für viele institutionelle Investoren ein Grund für einen Ausstieg. Bei einer Umfrage von Schroder Property unter 112 Profi-Investoren gaben 38 % an, wegen der zweijährigen Mindesthaltefrist und der zwölfmonatigen Rückgabefrist künftig nicht mehr in Offene Fonds zu investieren. Derzeit sind 65 % der Befragten in offenen Fonds investiert. Von diesen plant aber nur noch die Hälfte (bzw. 33 % aller Befragten), in den nächsten zwölf Monaten neue Anteile zu kaufen. Jeder dritte Befragte will seine Anlagen in Offene Fonds sogar binnen Jahresfrist auflösen. Von den typischen institutionellen Investoren – Versicherungen, Kreditinstitute, Family Offices und Pensionskassen – planen nur 13 % in den kommenden zwölf Monaten Neuanlagen in Offene Fonds. Derzeit sind 48 % hier investiert. Spezialfonds können von dem Exodus nur ein wenig profitieren: Neue Investitionen in diese Anlageform planen zwar 58 %, momentan setzen aber schon 52 % auf Spezialfonds.
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