Eurohypo: Immobilienfinanzierung schreibt schwarze Zahlen
Die Commerzbank-Tochter Eurohypo schreibt wegen der Griechenland-Krise im 1. Halbjahr einen Vorsteuerverlust von 871 Mio. Euro, erwirtschaftet in der Immobiliensparte aber erstmals seit 2008 ein positives Ergebnis (29 Mio. Euro, nach – 53 Mio. in H1 2010). Dafür war vor allem das Geschäft in den ausländischen Core-Märkten verantwortlich, wo die Bank die Risikovorsorge um 62 % (von 407 Mio. auf 155 Mio. Euro) senken konnte. Im deutschen Core-Geschäft musste die Bank im 1. Halbjahr ihre Risikovorsorge dagegen – wegen „wenigen Großengagements“ – deutlich von 22 Mio. auf 96 Mio. Euro erhöhen. Das Ergebnis vor Steuern sank im Inland auf 56 Mio. Euro (H1 2010: 120 Mio. Euro). Auch das Neugeschäft im Inland schrumpfte deutlich, von 4,2 Mrd. auf 3,2 Mrd. Euro. Ohne Prolongationen waren es lediglich 400 Mio. Euro (1,2 Mrd. Euro). Weniger deutlich verkleinerte sich das Neugeschäft im Ausland (von 1,9 Mrd. auf 1,6 Mrd. Euro). Für das Gesamtjahr erwartet die Bank in der Immobilienfinanzierung ein Neugeschäft auf dem Niveau des Vorjahres. Die Risikovorsorge soll sinken und das Vorsteuerergebnis positiv ausfallen.
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