Investmentmarkt Logistik: JLL erwartet stagnierendes Transaktionsvolumen
Das Transaktionsvolumen mit deutschen Logistikimmobilien wird im laufenden Jahr wohl stagnieren. Zur Halbzeit liegt der Geldumsatz laut Jones Lang LaSalle (JLL) bei 564 Mio. Euro und damit 25 % unter dem Stand der ersten Hälfte 2010 (753 Mio. Euro). Der Umsatzrückgang ist vor allem auf das Ausbleiben eines Großdeals mit dem Format des Halverton-Portfolios (330 Mio. Euro) in der ersten Jahreshälfte 2010 zurückzuführen. Mit Abstand größte Transaktion in den ersten sechs Monaten 2011 war der deutsche Anteil am milliardenschweren Erwerb des ING Industrial Fund durch ein Konsortium um Goodman. Das Volumen des Halverton-Deals war aber fast doppelt so groß. Ausländische Investoren, die anders als die deutschen auch ältere Objekte kaufen, vereinigten bis Jahresmitte weit mehr als die Hälfte aller Investitionen auf sich (320 Mio. Euro). Für das Gesamtjahr rechnet JLL mit einem Umsatz von erneut über 1 Mrd. Euro – mehr aber auch nicht.
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