Mehr Immobilienerbschaften in Westdeutschland
Das Erbschaftsvolumen wird in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2020 eine nie dagewesene Höhe erreichen. Dies geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge hervor. Demnach steigen die vererbten Vermögenswerte in diesem Zeitraum auf 2,6 Billionen Euro, was 20 % mehr ist als im Zeitraum von 2001 bis 2010. Bei den Immobilienerbschaften gibt es dabei erhebliche Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland. So werden im Osten in weniger als jedem dritten generationenübergreifenden Erbfall auch Immobilien vererbt, im Westen dagegen bei mehr als der Hälfte der Erbfälle. Hinzu kommt, dass die in den neuen Bundesländern vererbten Immobilien weniger wert sind: Nur 23 % der vererbten Immobilien haben hier einen Verkehrswert von 150.000 Euro und mehr, im Westen liegt dieser Anteil bei 60 %. Die Studie zeigt außerdem, dass die Immobilienerbschaften zum größten Teil erhalten werden. Nur 28 % verkaufen ihr Immobilienerbe.
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