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Ed. Züblin droht mit Schadensersatz wegen „Stuttgart 21“

Ed. Züblin hat die Auftragseingänge im Geschäftsjahr 2010 um 7 % auf 2,4 Mrd. Euro gesteigert. Dabei hätten Auslandsaufträge über die schwache Baunachfrage im Inland hinweggeholfen, teilt die Strabagg-Tochter mit. Der Rückgang der Konzernleistung um 4 % auf 2,4 Mrd. Euro sei auf die witterungsbedingt sehr kurze Bausaison zurückzuführen. Der Jahresüberschuss kletterte von 37,2 Mio. Euro um 60 % auf 59,7 Mio. Euro. Verärgert zeigt sich der Baukonzern über den Bau- und Vergabestopp beim Milliardenprojekt „Stuttgart 21“: Man halte für das Großprojekt mehrere hundert Mitarbeiter vor und habe für die Ausschreibungen bislang einen siebenstelligen Betrag aufgewandt. Die Bahn müsse schnell über die Auftragsvergabe entscheiden, sonst werde man gegebenenfalls Ansprüche geltend machen, so Finanzvorstand Hans-Joachim Rühlig.

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