Lübeck: Ikea und Landesregierung finden Kompromiss
Ikea wird sein 120-Mio.-Euro-Projekt mit Möbelhaus, Shoppingcenter und Baumarkt in Lübeck nun wohl doch verwirklichen. Die Landesregierung in Kiel nimmt ihre Forderung zurück, die Verkaufsfläche um 2.300 m² auf 57.700 m² zu reduzieren. Dafür verzichtet Ikea auf die Ansiedlung eines eigenständigen Drogeriemarkts, und der Anteil der zentrenrelevanten Sortimente im geplanten „House of Living“-Fachmarkt wird auf 50 % gesenkt. Auf diesen Kompromiss verständigten sich das schleswig-holsteinische Innenministerium und der schwedische Möbelkonzern am vergangenen Freitag. Interne Ikea-Gremien in der schwedischen Zentrale müssen den neuen Plänen aber noch zustimmen, ehe der Weg endgültig frei ist, sagte eine Sprecherin von Ikea Deutschland gegenüber TD. Geben die Gremien grünes Licht, beginnen die Abbrucharbeiten im Frühjahr. Mit der Eröffnung wäre dann voraussichtlich im Herbst 2012 zu rechnen. In der vergangenen Woche hatte Ikea das Projekt wegen der von den Landesplanern geforderten Verkaufsflächenreduzierung überraschend auf Eis gelegt.
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