Lübeck: Ikea legt Pläne für 120-Mio.-Euro-Projekt auf Eis
Ikea hat die Planungen für eine Ansiedlung in Lübeck-Dänischburg vorerst gestoppt. In Reaktion auf eine von der Kieler Landesplanungsbehörde überraschend vorgeschriebene Reduzierung der innenstadtrelevanten Sortimente um mindestens 2.300 m², bestenfalls 5.000 m², habe Ikea „die Notbremse gezogen“, erklärte Pressesprecherin Simone Settergren gegenüber TD. Ikea will für rd. 120 Mio. Euro ein Möbelhaus mit angeschlossenem Shoppingcenter sowie einen Baumarkt errichten. Während die Landesplaner keine Einwände gegen das Ikea-Möbelhaus (25.500 m²) und den Bau- und Gartenmarkt (10.000 m²) haben, akzeptieren sie das Scandinavian-Center, das „House of Living“ und den Supermarkt (24.500 m²) nur in abgespeckter Form. „Die Rentabilität des Shoppingcenters und in der Folge auch des Möbelhauses ist mit dem reduzierten Innenstadtsortiment nicht mehr gegeben“, so Settergren mit Blick auf die bereits hohe Dichte von Ikea-Möbelhäusern in Norddeutschland. Am morgigen Freitag treffen sich das Innenministerium Schleswig-Holsteins, die Stadt Lübeck und Ikea zu weiteren Verhandlungen.
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