Vivacon: Nach hohen Verlusten soll dieses Jahr der Turnaround kommen
Die durch die Finanzkrise arg gebeutelte Kölner Vivacon AG verbucht für die Jahre 2008 und 2009 Verluste von insgesamt 190,1 Mio. Euro. Dies geht aus den endgültigen Zahlen für diesen Zeitraum hervor, die nun nach mehrmaliger Verzögerung veröffentlicht wurden. Begründet werden die Verluste (51,1 Mio. Euro 2009, nach 139 Mio. Euro im Jahr 2008) mit den hohen Restrukturierungskosten. Für 2010 wird ebenfalls ein Konzernverlust erwartet, der allerdings geringer ausfallen dürfte als 2009. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Turnaround gelingen. Dies erscheine mit dem Abschluss des Sanierungsprozesses als „überwiegend wahrscheinlich“. Die Vivacon hatte im Zuge der Sanierung und Entschuldung mehrere Geschäftsbereiche abgestoßen und große Teile des eigenen Immobilienbestands verkauft. Unter dem seit einem Jahr amtierenden Alleinvorstand Marco Meyer konzentriert sich Vivacon nun auf ihr Kerngeschäft Erbbaurecht.
TD Morning News abonnieren
Melden Sie sich für die TD Morning News an und erhalten Sie täglich einen kostenlosen Auszug aus unseren Branchennachrichten.