Frühjahrsgutachten: Aufschwung ja, Euphorie nein
Der Rat der Immobilienweisen sagt der deutschen Immobilienwirtschaft in seinem aktuellen Frühjahrsgutachten eine positive Entwicklung voraus, warnt aber vor übertriebener Euphorie. So werde künftig verstärkt Kapital in den als sicher geltenden deutschen Markt und hier insbesondere in Immobilien fließen, da es weltweit an geeigneten risikoarmen Anlagemöglichkeiten mangele. Andererseits sorgen „Überregulierungstendenzen“ wie Basel III und Solvency II für Unsicherheit. Auf dem Büromietmarkt sehen die Experten steigende Beschäftigtenzahlen und infolgedessen sinkende Leerstände. Auf dem Büroinvestmentmarkt sollen sich B-, C- und D-Standorte laut Gutachten weitaus besser entwickeln als die Metropolen. Handelsimmobilien werden von wachsenden Konsumausgaben und der Umschichtung bürolastiger Portfolios profitieren. Auf dem Wohnungsmarkt ziehen die Mieten und Kaufpreise nun auch in vielen Landkreisen an. Erstellt wurde das Gutachten von den Forschungsinstituten BulwienGesa, GfK GeoMarketing und empirica sowie dem Volkswirtschaftler Wolfgang Wiegard im Auftrag des ZIA und der „Immobilienzeitung“.
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