Zwangsversteigerungen: Zahl sinkt um 5,1 %, Summe der Verkehrswerte um 9,8 %
Die Zahl der Zwangsversteigerungen in Deutschland ist 2010 gegenüber dem Vorjahr weiter gesunken. Der Ratinger Fachverlag Argetra registrierte in seiner Jahresbilanz insgesamt 82.208 Zwangsversteigerungen von Immobilien. Das sind 5,1 % weniger als im Vorjahr. Die Summe der Verkehrswerte sank mit 9,8 % von 15,11 Mrd. auf 13,62 Mrd. Euro noch stärker. Von der Zwangsversteigerung betroffen waren 33,4 % Ein- und Zweifamilienhäuser, 32,7 % Eigentumswohnungen und 26,4% Gewerbeobjekte bzw. Wohn- und Geschäftshäuser. Regional gesehen gab es große Unterschiede: Während in Bayern ein Rückgang um 11,5 % verzeichnet wurde, stieg die Zahl der Termine in Bremen um 28,4 %. Der rückläufige Trend, der sich in den ostdeutschen Ländern erstmals zur Mitte 2009 abzeichnete, hält weiter an.
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