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Stuttgart: Schlichter Geißler votiert für „Stuttgart 21“

Der im Streit um „Stuttgart 21“ als Vermittler eingesetzte CDU-Politiker Heiner Geißler hat sich in seinem abschließenden Schlichterspruch grundsätzlich für die Realisierung des Milliardenprojekts ausgesprochen. Allerdings knüpft Geißler diese Entscheidung an zahlreiche Bedingungen. So sollen u.a. die durch den Gleisabbau frei werdenden 80 ha Grundstücksflächen im Rosensteinquartier in eine Stiftung überführt werden, um der Grundstücksspekulation entzogen zu werden. Als Ziel der Stiftung soll u.a. die Erhaltung einer Frischluftschneise für die Stuttgarter Innenstadt festgehalten werden. „Die übrigen Flächen müssen ökologisch, familien- und kinderfreundlich, mehrgenerationengerecht, barrierefrei und zu erschwinglichen Preisen bebaut werden“, heißt es im Schlichterspruch. Darüber hinaus schlägt Geißler vor, den geplanten Tiefbahnhof um zwei weitere auf zehn Gleise zu erhöhen. Ob die Gleiserweiterung notwendig ist, will die Deutsche Bahn nun im Rahmen einer Stresstest-Simulation prüfen lassen. Die Bauwirtschaft sieht unterdessen die ersten Großaufträge in Reichweite: Laut „Manager Magazin“ stehen mit Bilfinger Berger, Hochtief, Züblin und Porr bereits vier Bieter für die Realisierung des Fildertunnels und der Unterführung bei Untertürkheim bereit.

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