Karstadt: Borletti legt neues Kaufangebot vor
Das Ringen um die insolvente Warenhauskette Karstadt spitzt sich zu. Der Mailänder Kaufhausunternehmer Maurizio Borletti schickte Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg gestern ein verbessertes Kaufangebot, wie er dem „Handelsblatt“ sagte. Dieses könne schon in wenigen Tagen unterzeichnet werden. Unterdessen hat sich Investor Nicolas Berggruen, mit dem Görg schon im Juni einen Kaufvertrag unterzeichnet hatte, mit der Valovis Bank auf ein Vorkaufsrecht für den Erwerb des Highstreet-Darlehens von 850 Mio Euro geeinigt, wie eine Valovis-Sprecherin gegenüber THOMAS DAILY bestätigte. Im Gegenzug habe die Bank umfassende Sicherheiten für den Fall von Mietrückständen und einer erneuten Insolvenz der Karstadthäuser erhalten. Gegenwind bekommt Berggruen indes laut „Handelsblatt“ vom Vermieterkonsortium. Highstreet-Mitgesellschafter Rreef dränge für die Anfang September geplante Gläubigerversammlung auf einen Vorratsbeschluss: Für den Fall, dass eine Einigung mit Berggruen scheitert, soll mit einem anderen Bieter verhandelt werden.
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