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Accor: Für 2010 noch Verkäufe für über 100 Mio. Euro geplant

Der französische Hotelkonzern Accor will den für dieses Jahr geplanten Verkauf von Immobilien beschleunigen. Das geht aus den jetzt veröffentlichten Zahlen für das 1. Halbjahr 2010 hervor. Danach soll die Verschuldung des Konzerns durch Objektverkäufe im Gesamtjahr um 600 Mio. bis 650 Mio. Euro – statt wie bislang vorgesehen um 450 Mio. Euro – sinken. In den vergangenen sechs Monaten ist die Nettoverschuldung durch die Veräußerungen von insgesamt 93 Hotels bereits um 489 Mio. Euro zurückgegangen. Bis zum Jahr 2013 will Accor Immobilien im Gesamtwert von 2 Mrd. Euro abgestoßen haben. Die Franzosen haben im 1. Halbjahr 2010 den Umsatz um 5,1 % auf 2,85 Mrd. Euro und das Ebit um 109,3 % auf 154 Mio. Euro gesteigert. Der Nettofehlbetrag ging von 236 Mio. auf 64 Mio. Euro zurück. Ohne die Kosten für die Ausgliederung der Dienstleistungssparte hätte Accor einen Nettogewinn von 12 Mio. Euro erwirtschaftet, heißt es.

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