Hochtief: Gewinn leicht höher – Immobiliensparte mit weniger Geschäft
Der Baukonzern Hochtief hat im 1. Halbjahr den Konzerngewinn um 2,1 % auf 86,3 Mio. Euro gesteigert. Der Auftragseingang wuchs um ein Drittel auf rd. 13 Mrd. Euro, der Auftragsbestand stieg währungsbereinigt um 10,4 % auf 42,5 Mrd. Euro. Im Bereich Real Estate brach das Vorsteuerergebnis (EBT) hingegen von 19,7 Mio. auf 0,8 Mio. Euro ein. Der Auftragseingang sank von 98,8 Mio. auf 37,3 Mio. Euro, die Leistung von 352,0 Mio. auf 127,4 Mio. Euro. Das Unternehmen begründet den starken Rückgang einerseits mit einer größeren Zurückhaltung bei Neuprojekten, andererseits mit der 2009 erstmalig angewendeten Projektbewertung nach IFRIC 15, die zu Verschiebungen in der Ergebnisrealisierung einzelner Projekte geführt habe. Für das Gesamtjahr peilt der Bereich ein Ergebnis auf Vorjahresniveau (27 Mio. Euro) an. Wie der Konzern außerdem mitteilte, soll die Sparte Real Estate mit dem europäischen Hochbau und der Dienstleistungssparte zu einer neuen Division zusammengefasst werden. Die Holding werde sich noch stärker auf die strategische Führung der weltweiten Geschäfte konzentrieren, heißt es.
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