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Öffentliche Immobilien: Haushaltsnot zwingt Regierungen zu Verkäufen

Immobilienverkäufe der öffentlichen Hand werden auf dem europäischen Investmentmarkt an Bedeutung gewinnen. Laut einer Studie von CB Richard Ellis stehen vor allem in Großbritannien, aber auch in Deutschland, Frankreich und Griechenland Privatisierungen an. Im vergangenen Jahr war die Bundesrepublik mit einem Transaktionsvolumen von mehr als 350 Mio. Euro der größte Verkäufer öffentlicher Immobilien in Europa, ihr Anteil am Gesamtvolumen lag bei 42 %. Es folgen die Niederlande, Frankreich und Italien mit jeweils 10 %. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) hofft für die nächsten fünf bis sechs Jahre, die Hälfte ihres auf 6,8 Mrd. Euro geschätzten Portfolios veräußern zu können. Die britische Regierung hat angekündigt, sich in den kommenden zehn Jahren von Immobilien im Wert von rd. 35 Mrd. GBP zu trennen. Hierzu zählen neben Studentenwohnheimen auch Infrastrukturprojekte.

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