Offene Fonds: Experten sind für stärkere Regulierung bei Institutionellen
Finanzmarktexperten in Deutschland befürworten eine stärkere Regulierung Offener Immobilienfonds. Dies geht aus einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervor. Die Vorschläge des Bundesfinanzministeriums – die Einführung von Mindesthaltedauern und Kündigungsfristen für Anleger sowie pauschale Bewertungsabschläge bei vorzeitiger Rückgabe der Fondsanteile – werden allerdings vor allem mit Blick auf institutionelle Investoren positiv bewertet, während sie für Privatanleger eher kritisch beurteilt werden. So plädieren 27 % der befragten Experten für die Umsetzung dieser Vorschläge bei Institutionellen, bei Privatanlegern hingegen halten nur 7 % die Umsetzung aller drei Vorschläge für sinnvoll. Insgesamt halten 38 % Kündigungsfristen und eine Mindesthaltedauer für ausreichend, um die Probleme der Offenen Fonds zu lösen. 25 % befürworten darüber hinausgehende Maßnahmen, 37 % sehen gar keinen Bedarf für eine stärkere Regulierung.
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