Karstadt: Finanzinvestor Triton droht mit Rückzug
Der deutsch-skandinavische Finanzinvestor Triton, bisher der einzige Bieter für Karstadt, droht mit dem Rückzug. Ein Triton-Sprecher monierte laut „Financial Times Deutschland“ fehlende Fortschritte in den Gesprächen mit der Arbeitnehmerseite. Die Gesellschaft überdenke deshalb ihr Interesse an einem Einstieg bei Karstadt. Auf den Widerstand der Arbeitnehmer stoßen u.a. Tritons Pläne, unrentable Abteilungen aufzugeben und Verkaufsflächen umzunutzen. Das würde Hunderte von Arbeitsplätzen in den Filialen und der Verwaltung kosten. Die Gewerkschaft Ver.di zeigt daher bislang keine Bereitschaft zu weiteren Zugeständnissen und verweist auf den Sanierungstarifvertrag. Karstadt-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg weiß laut „Dow Jones Newswires“ allerdings nichts von einem Abbruch der Verhandlungen: Es liege kein offizielles Statement von Triton vor, zitiert die Nachrichtenagentur einen Sprecher von Görg.
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