BIH: Interessent für Immobilienholding abgesprungen
Ein weiterer Anlauf zum Verkauf der landeseigenen Berliner Immobilien Holding (BIH) ist offenbar gescheitert. Einem Bloomberg-Bericht zufolge stand der südafrikanische Investor Nathan Kirsh seit Ende letzten Jahres in exklusiven Verhandlungen zum Erwerb der insgesamt 45.700 Mieteinheiten, darunter 39.200 Wohnungen. Ihn habe jedoch vor allem die hohe Schuldenlast von 5,4 Mrd. Euro abgeschreckt. Der Berliner Senat hatte noch zu Beginn des Jahres Berichte über aktive Verkaufsverhandlungen nicht bestätigen wollen. Nun zitiert die „Welt“ einen Sprecher der Senatsverwaltung für Finanzen mit der Aussage, man wolle einen Verkauf der 593 Objekte mit 4,8 Mio. m² Gesamtmietfläche weiter vorantreiben.
Ein erster Verkaufsversuch war im vergangenen Juni erfolglos abgebrochen worden. Damals waren die Bieter nicht in der Lage, den vom Land geforderten Kaufpreis von etwa 4,1 Mrd. Euro aufzubringen. Zum Portfolio zählen Wohnungen, Einkaufszentren, Bürohäuser, Seniorenheime, Hotels und Kinos.
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