Karstadt: „Neuer Interessent noch ganz am Anfang“

Karstadt-Kaufinteressent Triton bekommt vorerst doch keine neue Konkurrenz. Es habe sich zwar ein weiterer Interessent gemeldet, der in den noch immer geöffneten Datenraum blicken wolle. Von einem „anderen Käufer“, der für den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen mit Triton in Frage käme, wie es in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ geheißen habe, könne jedoch keine Rede sein, sagte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg auf Anfrage von THOMAS DAILY. Der neue Interessent müsse u.a. erst eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben, ehe er in die Karstadt-Bücher schauen dürfe, und auch dann könne es sein, „dass er einfach nur mal schauen wollte“. Von den aktuell „zweieinhalb Interessenten“ für Karstadt, von denen Görg gesprochen habe, sei dieser der halbe. Dass der andere „volle“ Interessent Highstreet mit dem Mehrheitseigentümer Goldman Sachs ist, gilt als offenes Geheimnis.

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