Woolworth: Zerschlagung zunächst abgewendet
Der Verkaufsprozess für die insolvente Kaufhauskette Woolworth geht in die Verlängerung. Wie Insolvenzverwalter Ottmar Hermann mitteilt, hat Woolworth-Hauptvermieter Cerberus zwar allen Übernahmeinteressenten, die bereits Kaufverträge unterzeichnet haben, eine Absage erteilt. Allerdings habe ein von Cerberus favorisierter „strategischer Investor“ auf den letzten Drücker ein „aktualisiertes Angebot“ abgegeben, sagte ein Sprecher von Hermann gegenüber THOMAS DAILY. Dieses würde nun unter Hochdruck geprüft, um die drohende Zerschlagung abzuwenden. Mitarbeiter und Vermieter würden mögliche Kündigungen damit frühestens Ende Mai erhalten. Bei dem Cerberus-Favoriten handle es sich nach Angaben des Finanzinvestors um die HH-Holding, einem Konsortium aus der Unternehmensgruppe Tengelmann und ihren beiden Non-Food-Discountern KiK und TEDi, so die Zeitung „Die Welt“. Einer der drei von Cerberus abgelehnten Bieter, der US-Investor Gordon Brothers, will laut der Nachrichtenagentur dpa sein Angebot jetzt erneuern.
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