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Vivacon: Mit Sanierungsvergleichen aus der Gefahrenzone

Die angeschlagene Vivacon AG hat mit ihren Hauptgläubigern Sanierungsvergleiche geschlossen, die laut der Gesellschaft „eine nachhaltige Finanzierungs- und Liquiditätsplanung für die zukünftige Geschäftstätigkeit ermöglichen“. Wichtiger Bestandteil der Vergleiche ist eine Sachkapitalerhöhung, wobei eine Wandelschuldverschreibung teilweise in Eigenkapital umgewandelt wurde: Die Saxon S.à r.l. hat Wandelanleihen von der Credit Suisse Securities (Europe) im Nennbetrag von 18,6 Mio. Euro erworben und im Rahmen der Kapitalerhöhung in die Vivacon eingebracht. Dadurch hat sich das Grundkapital auf ca. 26 Mio. Euro erhöht. Saxon ist nach der Kapitalmaßnahme mit 23,5 % an Vivacon beteiligt. Im Zuge der Sanierung wurden auch die Insolvenzanträge für die Immobilientochtergesellschaften in Salzgitter und Kassel zurückgenommen. Verwaltet werden die Bestände allerdings weiterhin von der finanzierenden Bank. Vivacon will sich künftig wieder auf das Geschäft mit Erbbaurechtsgrundstücken konzentrieren. Detaillierte Angaben dazu sollen auf der für den 21. Mai einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung folgen.

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