Fair Value: Aktionäre sollen 3 Euro pro Aktie in die Kriegskasse stecken
Die Fair Value REIT-AG will sich bei ihren Aktionären frisches Kapital für Investitionen beschaffen. Diese sollen auf der Hauptversammlung Mitte Mai einer Kapitalumwandlung zustimmen. Ihre Aktien sollen von 5 Euro Anteil am Grundkapital auf 2 Euro herabgesetzt werden. Die frei werdenden Mittel sollen als Kapitalrücklage in der Bilanz ausgewiesen werden und damit für neue Investitionen zur Verfügung stehen. „Eine Kapitalmarkttransaktion wäre zurzeit nicht möglich, da die Aktien der Gesellschaft unter dem auf die einzelne Aktie entfallenden rechnerischen Anteil am Grundkapital von 5 Euro gehandelt werden und eine Ausgabe ‚unter pari‘ nach § 9 AktG nicht zulässig ist“, begründet Vorstand Frank Schaich den Schritt. Auch nach der Kapitalherabsetzung bleibe der vom Gesetz für REITs vorgeschriebene Mindestnennbetrag des Grundkapitals von 15 Mio. Euro erhalten. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt derzeit rd. 47,0 Mio. Euro und teilt sich auf gut 9,4 Mio. Aktien auf. Schaich hatte bei der Vorstellung des Ergebnisses 2009 angekündigt, den Börsenwert von aktuell rd. 40 Mio. Euro kurz- bis mittelfristig auf 100 Mio. Euro erhöhen zu wollen.
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