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Hamburg: Streit um Elbphilharmonie landet vor Gericht

Hamburg-Mitte. Der Streit um die Fertigstellung der Hamburger Elbphilharmonie spitzt sich zu: Die städtische Realisierungsgesellschaft ReGe Hamburg hat gestern beim Amtsgericht Klage gegen den Baukonzern Hochtief Construction eingereicht, um einen belastbaren Zeitplan für die Fertigstellung des Großprojekts zu erzwingen. Dies wurde von einem Sprecher der Kulturbehörde bestätigt. Hochtief zufolge verzögert sich die Fertigstellung des Konzerthauses auf Ende 2012; Grund seien Änderungswünsche der Stadt und nicht gelieferte Pläne der Architekten für den großen Konzertsaal (THOMAS DAILY berichtete). Hingegen argumentiert die Stadt, dass alle Pläne seit Ende 2009 vorliegen würden und Hochtief verpflichtet sei, einen rechtlich verbindlichen Zeitplan vorzulegen.
Der Baukonzern kann das Vorgehen der Stadt nicht nachvollziehen, man habe der Stadt für den 16. April einen Terminplan zugesagt. Der „Welt“ zufolge will der Konzern jedoch nach wie vor keinen rechtsverbindlichen Terminplan vorlegen, weshalb die Behörde an der Klage festhalte. Das Unternehmen schlägt dem Zeitungsbericht zufolge eine Art „soft opening“ vor, da die anderen Teile des Projektes, wie die kleineren Konzertsäle und das Hotel, bis Ende 2011 fertig sein könnten. Der große Konzertsaal könne ein Jahr später folgen.

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