SoFFin: Bankenrettung führt zu Milliardenverlust
Der staatliche Rettungsfonds SoFFin muss für das vergangene Jahr einen Verlust verbuchen, der die Milliardengrenze voraussichtlich „deutlich überschreiten“ wird. Dies teilte SoFFin-Chef Hannes Rehm mit. Als belastend habe sich vor allem das Engagement für die Hypo Real Estate erwiesen. Allerdings handle es sich um reine Buchverluste, die vorerst keine finanziellen Auswirkungen auf den Bund hätten. Bisher sah die Bankenrettung wie ein lukratives Geschäft für den Staat aus: So erwirtschaftete der SoFFin allein im vergangenen Jahr aus Zinsen für die Garantie von Wertpapieren im Volumen von rd. 160 Mrd. Euro etwa 650 Mio. Euro. Die genauen Zahlen wird der Rettungsfonds Ende März nennen.
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