BBSR-Prognose: Bedarf an neuen Geschosswohnungen sinkt
Bis zum Jahr 2025 werden in Deutschland insgesamt 2,9 Mio. zusätzliche Wohnungen benötigt. Im Jahresdurchschnitt sind das 183.000 Wohneinheiten, davon 154.000 in den westdeutschen und 29.000 Wohnungen in den ostdeutschen Bundesländern. Dies ist das zentrale Ergebnis der aktuellen Wohnungsmarktprognose 2025 des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Der weitaus größte Anteil des prognostizierten Neubaus entfällt dabei auf selbst genutzte Ein- oder Zweifamilienhäuser. Diese machen mit ca. 115.000 Wohneinheiten fast zwei Drittel des gesamten Neubaus aus, während der Geschosswohnungsbau mit durchschnittlich 68.000 Einheiten deutlich niedriger liegt. Der Bericht geht von einem Anstieg der Eigentumsquote in den alten Ländern um 4 % auf 47 %, in den neuen Ländern um 6 % auf 36 % aus. Für Mieterhaushalte wird ein Pro-Kopf-Wohnflächenplus von ca. 3 m² auf 41 m² bzw. 38 m² prognostiziert.
Im Bereich der vermieteten Geschosswohnungen rechnet die Prognose in vielen Regionen langfristig eher mit einem sich erhöhenden Leerstandsrisiko als mit einer zusätzlichen Neubaunachfrage.
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