Berlin: Land will laut Bericht von GSW-Börsengang profitieren
Das Land Berlin hofft möglicherweise auf einen finanziellen Profit aus dem geplanten Börsengang des Wohnungskonzerns GSW. Laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ will sich das Land die benötigte Zustimmung zum Börsengang von den Eigentümern Cerberus und Goldman Sachs abkaufen lassen. Finanzsenator Ulrich Nußbaum habe dafür jüngst einen kleinen zweistelligen Millionenbetrag gefordert. Das Land, das die GSW 2004 an die neuen Eigentümer veräußert hatte, muss laut Kaufvertrag seine Zustimmung geben, wenn mehr als 49 % des Unternehmens an die Börse gebracht werden sollen. Die GSW verwaltet mehr als 70.000 Wohnungen. Der Wert des Unternehmens wird auf 800 bis 900 Mio. Euro geschätzt.
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