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Investmentmarkt: IPO gewinnt als Exitmöglichkeit wieder an Bedeutung

Die Krise ist noch nicht vorbei, doch Notverkäufe in größerem Umfang wird es 2010 nicht geben und der Exit über Börsengänge oder Spezialfonds gewinnt wieder an Bedeutung. Dies ist das Fazit der diesjährigen Trendumfrage der Ernst & Young Real Estate GmbH bei rd. 100 Unternehmen und Investoren. Das Transaktionsvolumen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien dürfte 2010 ein Volumen von ca. 16 Mrd. bis 18 Mrd. Euro erreichen. Wie schon 2009 konzentrieren sich die Käufer dabei auf Core-Objekte in 1a-Lagen. Die Verkäufer kommen nach den Erwartungen der Befragten in diesem Jahr in erster Linie aus den Reihen der Opportunity und Private Equity Funds. Hier könnte eine gewisse Diskrepanz zwischen dem bei den Verkäufern vorhandenen Portfolio und der starken Konzentration auf Core-Immobilien auf der Käuferseite zum Tragen kommen. Nahezu 90 % der Befragten rechnen im Büro- und Einzelhandelssegment in 1a-Lagen mit stabilen oder sogar steigenden Preisen, während mit abnehmender Lagequalität mehrheitlich mit Preisabschlägen gerechnet wird. Weiterhin im Fokus stehen Wohnimmobilien: 60 % der Investoren wollen sich hier engagieren.

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