Immobilien-AGs: Zu wenig Transparenz bei Finanzmarktinformationen
Die Informationspolitik der börsennotierten Immobilienaktiengesellschaften lässt zu wünschen übrig. In zahlreichen Berichten börsennotierter Bestandshalter von Wohn- und Gewerbeimmobilien fehlen Informationen zu Leerstandsquoten, zur geografischen Verteilung der Immobilien sowie Angaben zur Immobilienbewertung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsfirma Cometis. Am besten schnitten die Fair Value Reit-AG, die Polis Immobilien AG sowie die alstria Office-Reit AG ab. Sie erzielten 80 % der erzielbaren Punkte. 25 der in der Studie untersuchten Berichte stellten dagegen weniger als die Hälfte der gewünschten Informationen bereit. Als wichtigstes Investitionskriterium nannten Investoren die transparente und ausführliche Darstellung über die Qualität des Portfolios. Im Schnitt enthielten die Berichte jedoch nur rd. ein Drittel der von den Anlegern gewünschten Angaben wie z.B. potenzielle Risiken bei Regionen, Sektoren und Mietern.
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