Deutsche Annington: Börsengang im Windschatten der GSW?
Nach dem Berliner Wohnungskonzern GSW prüft offenbar auch die ebenfalls in angelsächsischer Hand befindliche Deutsche Annington einen Börsengang. Wie die „Welt“ unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, will der britische Finanzinvestor Terra Firma die Deutsche Annington unmittelbar nach dem für Frühjahr 2010 erwarteten IPO der GSW aufs Börsenparkett führen. „Geht die GSW erfolgreich an die Börse, dürfte die Deutsche Annington das Fenster nutzen, um ebenfalls das Parkett zu betreten“, zitiert die Zeitung aus unternehmensnahen Kreisen. Laut „Financial Times Deutschland“ halten es Marktbeobachter jedoch für unwahrscheinlich, dass der Börsengang bereits Anfang des Jahres erfolgt. Die Marktkapitalisierung, die das Unternehmen bei einem IPO erzielen könnte, wird der „Welt“ zufolge auf bis zu 3,8 Mrd. Euro geschätzt. Um ihre Attraktivität für Investoren zu erhöhen, plant der größte deutsche Wohnungskonzern sogar noch weitere Zukäufe: „Wir schauen uns gerade insgesamt 50.000 Wohnungen an“, sagte Dirk Schmitt, Bereichsleiter Konzernkommunikation, der „Welt“.
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