HRE: Funke klagt trotz schwerer Vorwürfe um 3,5 Mio. Euro Gehalt
Der Streit um den ehemaligen HRE-Chef Georg Funke wird voraussichtlich ab Frühjahr 2010 die Gerichte beschäftigen. Das gab das Landgericht München dieser Tage bekannt. Funke, der Ende vergangenen Jahres nach der Beinahe-Pleite der HRE entlassen worden war, besteht auf der Auszahlung von 3,5 Mio. Euro Gehalt aus seinem ursprünglich bis 2012 laufenden Vertrag. Die Bank weigert sich zu zahlen und erhebt ihrerseits schwere Vorwürfe gegen Funke. Er sei verantwortlich für eine „grob mangelhafte Vorbereitung“ des 2007 erfolgten Depfa-Kaufes durch die HRE. Er habe zudem „fortgesetzte Verstöße gegen irisches Bankaufsichtsrecht“ nicht verhindert und bei der Risikosteuerung und Risikokontrolle weitere „Pflichtverletzungen“ begangen, zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ aus Gerichtsakten. Außerdem habe er die gefährliche Geldpolitik der Hypo Real Estate nicht geändert.
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