HSH Nordbank: EU prüft Beihilfen an Flowers und Sparkassenverband
Dem US-Finanzinvestor J.C. Flowers und den Sparkassen Schleswig-Holsteins als Minderheitsaktionäre der HSH Nordbank droht Ungemach durch die EU-Wettbewerbsaufsicht. Laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ will die Kommission ein Beihilfeverfahren eröffnen. Dabei geht es um die Frage, ob die Minderheitsaktionäre in den Genuss von Staatshilfen gekommen sind, weil ihre Anteile bei der Kapitalerhöhung nicht genügend verwässert wurden.
Flowers und der Sparkassenverband hatten sich im Mai nicht an der Kapitalerhöhung beteiligt und den Mehrheitsaktionären Hamburg und Schleswig-Holstein eine gezielt niedrige Bewertung der Bank vorgeworfen. Nach langem Streit hatte sich die Aktionärsgruppe auf einen Preis von 19 Euro je Aktie geeinigt. Der Aktienpreis war von der EU schon im August als sehr hoch angesehen worden.
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