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Berlin: Hochhauspläne am Osthafen gekippt

Am Osthafen im umstrittenen Baugebiet Mediaspree dürfen nun doch keine Hochhäuser entstehen. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg habe in seiner gestrigen Sitzung eine Änderung des Bebauungsplanentwurfs beschlossen, wonach die maximale Bauhöhe auf 24 m festgelegt sei, berichtet der „Tagesspiegel“. Damit sind die Pläne zum Bau eines rd. 90 m hohen Gebäudes an der Stralauer Allee/Ecke Elsenbrücke endgültig vom Tisch. Die Behala, eine Tochtergesellschaft des Landes Berlin, ist Grundstückseigentümerin und wollte das Areal mit Baugenehmigung an einen Investor verkaufen. Berlin verliere mit der Entscheidung einen zweistelligen Millionenbetrag, weil das Grundstück durch die Begrenzung der Bauhöhe entwertet sei, heißt es aus den Reihen der Behala. Mit dem Beschluss trägt der Bezirk auch einem Bürgerentscheid Rechnung, der eine Veränderung der Baupläne für die an den Ufern der Spree gelegenen Grundstücke gefordert hatte.

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