LBBW: Einsparungen von 700 Mio. Euro – 2.500 Stellen fallen weg
Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat Details zu ihrem geplanten Restrukturierungsprogramm bekannt gegeben. Demnach sollen die Kosten bis 2013 jährlich um 700 Mio. Euro gesenkt werden. Die Bilanzsumme, die zum 30. Juni bei 448 Mrd. Euro lag, soll um 40 % verringert werden, die Zahl der Mitarbeiter von rd. 10.000 um 2.500 sinken. Das Sparprogramm werde das Ergebnis der LBBW in diesem Jahr mit rd. 300 bis 340 Mio. Euro belasten, sagte LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter. 2010 kämen bis zu 100 Mio. Euro hinzu. Das Geschäft mit gewerblichen Immobilienkunden werde sich künftig auf Deutschland und eingeschränkt auf die USA und Großbritannien konzentrieren. Wie sich das Sparprogramm konkret auf die Tochter LBBW Immobilien auswirkt, ist derzeit noch unklar. Presseberichte über den Verkauf des Wohnungsportfolios bezeichnete eine Sprecherin der Immobilientochter als „Spekulationen, zu denen wir uns nicht äußern“.
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