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Sachsen/Sachsen-Anhalt: Immobilienmarkt laut IVD von Krise kaum berührt

Der Wohnimmobilienmarkt in Sachsen und Sachsen-Anhalt zeigt sich von der Wirtschaftskrise bislang kaum beeindruckt. Das geht aus dem „Immobilienpreisspiegel 2009“ des IVD Mitte-Ost hervor, für den 25 Städte in den beiden Bundesländern untersucht wurden. Während Mietpreise für Wohnungen mit einfachem Wohnwert und einer Fertigstellung bis 1948 weitgehend stagnieren oder leicht sinken, zeigt die Preiskurve für Neubauwohnungen mit gutem Wohnwert vor allem in den größeren Städten nach oben. Dies sei in erster Linie auf vermehrte Zuzüge beispielsweise nach Dresden oder Leipzig sowie geringe Fertigstellungszahlen zurückzuführen. Leipzig liegt hier mit einem Mietpreis von 8,50 Euro/m² an der Spitze. Auch die Durchschnittsmieten für Einzelhandelsflächen sind in den beiden Bundesländern weitgehend stabil oder leicht steigend. Der Büromarkt hat 2009 hingegen deutlich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise mit sinkenden Mietpreisen zu spüren bekommen. Lediglich Dresden, Leipzig, Magdeburg und Aue-Schwarzenberg vermelden einen Anstieg der Bürospitzenmieten in Toplagen.

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