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Hamburg: Hapag-Lloyd-Zentrale soll verkauft werden

Die heutige Sitzung der Hamburger Bürgerschaft könnte turbulent werden. Neu auf der Tagesordnung findet sich der geplante Verkauf der Hapag-Lloyd-Zentrale am Ballindamm sowie deren Gebäude an der Rosenstraße an einen neuen Investor. Die Reederei benötige 1,95 Mrd. Euro, von denen bis zu 1,2 Mrd. Euro über einen Kredit mit staatlichen Bürgschaften bereitgestellt werden sollen, heißt es in der Beschlussvorlage, die THOMAS DAILY vorliegt. Im März hatte das Hamburger Konsortium Albert Ballin die Mehrheit an Hapag-Lloyd übernommen; die Stadt Hamburg hält seitdem indirekt rd. 23 % an der Reederei. Alteigentümer TUI ist seither Minderheitsgesellschafter mit 43,3 %.
Die beiden Gebäude befinden sich noch im Besitz von TUI und sollten den bisherigen Planungen zufolge durch das gemeinsame Erwerbsvehikel der Gesellschafter, die BidCo, übernommen werden. Die Zustimmung der Bürgerschaft soll nun den Weg für den Verkauf der Immobilien an einen neuen Investor freimachen und dadurch die Eigentümer entlasten. Hapag Lloyd verfügt über einen langfristigen Mietvertrag und ein Vorkaufsrecht für die Gebäude.

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