Bundesbank: Standortnetz soll kleiner werden – zwei neue Zentren geplant
Die Deutsche Bundesbank will die Zahl ihrer Standorte um rd. ein Drittel verringern. Insgesamt sollen bis Ende des Jahres 2012 dreizehn der derzeit 47 Filialen sowie eine Betriebsstelle geschlossen werden, teilt die Bundesbank mit. Von den Schließungsplänen betroffen sind die Filialen Aachen, Augsburg, Bayreuth, Bremen, Cottbus, Dresden, Duisburg, Flensburg, Gießen, Kassel, Kiel, Lübeck und Meiningen sowie die Betriebsstelle Lörrach. Darüber hinaus prüft die Bundesbank die Realisierung von zwei großen Bargeldzentren in den Ballungsräumen Rhein/Ruhr und Stuttgart/Ulm. Falls diese errichtet werden, sollen weitere neun Filialen geschlossen werden. Die Pläne sind Teil der „Bargeldstrategie 2010-2015“, mit der die wirtschaftliche Effizienz im Bargeldbereich des Instituts erhöht werden soll. Der Vorstand beschloss die Strategie auf seiner Sitzung am 8. September. Eine endgültige Entscheidung soll bis Ende Oktober fallen.
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